Ulrike Riedel (Deutscher Ethikrat)

Ulrike Riedel (Deutscher Ethikrat) Jahrgang 1948

Beruflicher Werdegang

1967-1975 Studium u. a. der Rechtswissenschaften in Köln und München und Referendariat in Augsburg und München

1975 Zweite juristische Staatsprüfung in München, anschließend acht Jahre als Rechtsanwältin in München tätig (Familienrecht, Sozialrecht)

1983-1986 Justitiarin der Bundestagsfraktion Die Grünen im Deutschen Bundestag

1986/1987 Referatsleiterin im Hessischen Ministerium für Umwelt und Energie

1988-1991 Rechtsanwältin in Frankfurt (Umwelt- und Technikrecht) und (von 1989-1991) Abgeordnete des Hessischen Landtags in Wiesbaden, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

1991- 1994 Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund

1994-1996 Staatssekretärin des Justizministeriums von Sachsen-Anhalt1996 bis 1998 Rechtsanwältin in Berlin (Umwelt- und Technikrecht)

1999-2001 Leiterin der Abteilung Gesundheitsvorsorge und Krankheitsbekämpfung im Bundesministerium für Gesundheit in Bonn

seit 2001 Rechtsanwältin in Berlin (Medizinrecht)

 

Ausgewählte Mitgliedschaften

Gen-ethisches Netzwerk e.V.

Akademie für Ethik in der Medizin

Mitglied im Beirat des Netzwerkes Stammzellforschung NRW

2001/2002 Mitglied der Enquetekommission “Recht und Ethik der modernen Medizin” des Deutschen Bundestages (14. Wahlperiode)

2003-2005 Mitglied der Enquetekommission “Ethik und Recht der modernen Medizin” des Deutschen Bundestages (15. Legislaturperiode)

2008 Berufung in den Deutschen Ethikrat auf Vorschlag des Deutschen Bundestages

 

Ausgewählte Publikationen:

Novellierungsbestrebungen zum Stammzellgesetz: Stichtagsregelung und alternative Modelle. Eine Bewertung in Bezug auf demokratietheoretische Erwägungen, politische Durchsetzungschancen und praktische Anforderungen des Gesetzgebungsverfahrens; in: Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik, Band 12, 2007

“Alle Macht den Räten?” Politikberatung durch Ethikgremien in der Biopolitik; in: Düwell, Neumann (Hrsg.), Wieviel Ethik verträgt die Medizin? Paderborn 2005

Kompensation, Nachteilsausgleich und Versicherungsschutz für Organlebendspender; in: Breyer, Engelhard (Hrsg.), Anreize zur Organspende, Graue Reihe Nr. 39 der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr, November 2006

Besteht ein gesetzlicher Änderungsbedarf bezüglich Kreuz- und anonymer Lebendspende? in: Chr. Rittner, N.W. Paul, Ethik der Lebendorganspende. Medizinische Forschung Band 14, Mainz 2005

Selbstbestimmung am Lebensende durch Patientenverfügungen; in: Zeitschrift für Biopolitik Nr. 4/2004

Rechtspolitische Aspekte der Patentierung im Zusammenhang der Stammzellforschung; in: Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik Band 9, 2004

“Kind als Schaden”. Die höchstrichterliche Rechtsprechung zur Arzthaftung für den Kindesunterhalt bei unerwünschter Geburt eines gesunden, kranken oder behinderten Kindes, Frankfurt a.M. 2003

Wer die Ethik nicht fühlen will, muss das Recht hören; in: Graumann (Hrsg.), die Genkontroverse, Freiburg i. Br. 2001

 

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