Schlagwort-Archive: Anhörung

Sechs Stunden Schwarz auf Weiß

Bei der öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates zur Situation von Menschen mit Intersexualität in Deutschland am 8. Juni 2011 wurden von Betroffenen und Experten verschiedene Thematiken aufgegriffen, die zwischengeschlechtliche Menschen betreffen. Hier finden Sie nun die Simultanmitschrift aus sechs Stunden Anhörung und Befragung und somit die gesamten Statements und Diskussionen, die auf der Veranstaltung vorgetragen bzw. geführt wurden: Simultanmitschrift der öffentlichen Anhörung zur Situation von Menschen mit Intersexualität.

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Themenschwerpunkt: Aufklärung & Einwilligung, Lebensqualität, Medizinische Eingriffe, Personenstandsrecht

Die öffentliche Anhörung zum Nachlesen

Nachdem die öffentliche Anhörung zur Situation von Menschen mit Intersexualität in Deutschland am 8. Juni 2011 via Audioprotokollen von allen Interessierten nachgehört werden konnte, gibt es die Statements der Experten und Betroffenen nun auch Schwarz auf Weiß. Je fünf Minuten hatten die Redner Zeit, um ihre Standpunkte zum Thema auf der öffentlichen Anhörung vorzutragen. Hier finden Sie nun die PDF-Dateien, die noch einmal festhalten, was in den Redebeiträgen vorgebracht wurde.

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Themenschwerpunkt: Allgemein, Aufklärung & Einwilligung, Integration & Diskriminierung, Lebensqualität, Medizinische Eingriffe, Personenstandsrecht, Vernetzung & Hilfe

Wenn die Grenzen verwischen

Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt, stellvertretende Direktorin des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, spricht im Interview über die unterschiedlichen Definitionen von Intersexualität und erklärt, warum sie keine Befürworterin der Einführung eines dritten Geschlechts ist. Außerdem plädiert sie für eine Änderung der Behandlungsrichtlinien von intersexuellen Menschen und für Studien, die erforschen, ob diese Änderungen auch eine Verbesserung der Situation von Menschen mit Intersexualität zur Folge haben.


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Themenschwerpunkt: Lebensqualität, Medizinische Eingriffe, Personenstandsrecht

Die Vielfältigkeit der Natur

Dr. Katinka Schweizer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, erklärt, warum durch den Gebrauch des einfachen Wortes “Geschlecht” eine starke Reduktion der Komplexität des Inhalts dieser Begrifflichkeit erfolgt: Neben den biologisch vielfältigen Geschlechterebenen, gäbe es auch die Ebenen des sozial zugewiesenen Geschlechts und der gefühlten Geschlechtsidentität.


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Themenschwerpunkt: Medizinische Eingriffe, Personenstandsrecht

Es gibt mehr als Männer und Frauen

Am Rande der öffentlichen Anhörung des Deutschen Ethikrates erläuterte Ins A Kromminga im Interview, warum man vielmehr von Zwischengeschlechtlichkeit als Intersexualität sprechen sollte, fordert ein Verbot irreversibler chirurgischer Eingriffe im Kindesalter und wünscht sich eine bessere gesellschaftliche Aufklärung über Zwischengeschlechtlichkeit.


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Themenschwerpunkt: Aufklärung & Einwilligung, Integration & Diskriminierung, Medizinische Eingriffe, Personenstandsrecht