Feedback

Geben Sie dem Deutschen Ethikrat ein Feedback zum Online-Diskurs Intersexualität.

Hier können Sie offen Kritik, Anregungen und Anmerkungen zum Online-Diskurs Intersexualität äußern. Für Fragen oder Kritik, die nicht für alle Nutzer dieses Weblogs einsehbar sein soll, wenden Sie sich bitte an Dr. Katrin Bentele von der Geschäftsstelle des Deutschen Ethikrates.

13 Kommentare zu Feedback

  1. Ins Kromminga sagt:

    Guten Tag,
    mein Kommentar zur Sprache/Pronomen in dem nun von Ihnen veränderten Beitrag war schon auch als Teil des Diskurses gedacht, daher auch die Links zur Erklärung und Quelle des Gender Gap.

    Eine solche Umgangsweise mit Kommentaren, die konstruktiv sind, lässt eher auf Zensur als auf Diskurs schließen.

    Ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie mein Kommentar noch nachträglich einstellen?
    Vielen Dank,
    mfG Ins A Kromminga, ins@intersexualite.de

    • Redaktion sagt:

      All Ihre abgegebenen Kommentare sind nun freigeschaltet. Auch der Beitrag wurde verändert. Wir bitten die Dauer der Bearbeitung der Freigabe zu entschuldigen!

  2. Redaktion sagt:

    Wir möchten alle Nutzer des Online-Diskurses Intersexualität darauf hinweisen, dass alle Kommentare die HTML-Links enthalten in eine Warteschleife gelangen und nicht automatisch freigeschaltet werden. Die Links werden dann erst einmal durch die Redaktion geprüft und, vorausgesetzt sie verstoßen nicht gegen die Nutzungsbedingungen, freigeschaltet. Sollten Kommentare nicht freigegeben bzw. nachträglich gelöscht werden, da sie gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, wird dies durch die Redaktion transparent und für alle Diskurs-Teilnehmer sichtbar gemacht.

  3. Aivlys sagt:

    Ich bitte den Deutschen Ethikrat folgendes zu berücksichtigen:

    Seien Sie bitte nicht der irrigen Annahme das sich die meißten von uns mit Intersexualität betroffenen Menschen, die geschlechtlichen Zwangsmaßnahmen zum Opfer fielen heute glücklich sind, nur weil sie sich hier nicht melden bzw. an Ihrer Onlinebefragung nicht teilgenommen haben.

    Ein schwer traumatisierter Mensch kann niemals glücklich sein!!!
    Viele von uns haben sich einfach mit ihrer Situation abgefunden weil sie eh nichts mehr daran ändern können.
    Viele von uns haben Angst vor evtl. Konsequenzen.
    Viele von uns wollen einfach nur ihre Ruhe und die schlimmen Erfahrungen aus der Kindheit hinter sich lassen.
    Viele von uns wissen garnicht das sie ein Zwitter sind und glauben den Lügen der Ärzte, sie fügen sich einfach damit sie keine Probleme verursachen.
    …usw.
    Da gibt es noch etliche Gründe die man anführen könnte, die Liste würde endlos lang werden!

    Zudem haben die von Intersexualität Betroffenen, die während Ihrer Anhörung zu Wort gekommen sind fast schon alles MEHRFACH gesagt was wichtig ist. Ich bin selber betroffen und wüsste im Moment nicht was ich dem noch hinzufügen könnte.
    Das BlaBla von den sogenannten “Experten” habe ich mir garnicht erst angehört weil da leider sowieso immer nur der gleiche Müll raus kommt und ich bin es einfach leid mir sowas anzutun.

  4. claudia sagt:

    >>…das sich die meißten von uns mit Intersexualität betroffenen Menschen, die geschlechtlichen Zwangsmaßnahmen zum Opfer fielen heute glücklich sind, nur weil sie sich hier nicht melden …<<

    Hier sehe ich auch eines der grössten Probleme:
    Wer depressiv vor sich hinvegetiert bleibt auch dann aussen vor, wenn mal die eine oder andere Forderung umgesetzt werden könnte.
    Eher werden inaktiv Bleibende als "selber schuld" abgewertet.
    Das kenne ich auch aus anderen Zusammenhängen.

  5. Frances Kreuzer sagt:

    “Aus: 111StenoWortbericht1.pdf vom 111. Deutschen Ärztetag in Ulm

    Eröffnungsveranstaltung
    Dienstag, 20. Mai 2008, 10.00 Uhr CongressCentrum Ulm, Einsteinsaal
    (Musikalische Einleitung: Streichquartett des Tübinger Ärzteorchesters, am Klavier: Dr. Norbert Kirchmann: Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur in der Klavierquintettfassung des Komponisten, 1. Satz: Allegro)

    ….

    “Prof. Dr. Mau, Berlin:

    Herr Vizepräsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Ich nenne das Stichwort Intersex. Ich mag das Wort nicht; Sie wissen, was da-mit gemeint ist. In der Bundesrepublik leben einige Zehntausend Menschen, deren geschlechtliche Zuordnung nicht eindeutig ist. Ärzte wissen das, sie ha-ben es auch irgendwo verschlüsselt aufgeschrieben. Stellen Sie sich bitte vor, diese Informationen über einige Zehntausend Menschen mit ihren hochintimen Details sind irgendwo verankert, und diese Informationen sind möglicherweise ihrem privaten Zugriff, ihrer Verfügung entzogen.
    Dies darf nicht geschehen. Wir sind verpflichtet, dies zu verhindern.

    …”

    Was wird in den einleitenden Worten zur Veranstaltung von etwa 8000 Betroffenen in der Budesrepublik gesprochen, wenn Prof. Dr. Mau auf dem 111. Deutschen Ärztetag von mehreren zehntausend Intersexuellen spricht.

    Der Ethikrat möge doch Herrn Prof. Dr. Mau zu seiner Aussage datailiert Stellung nehem lassen.
    Aussage erläutern! Hat Herr Prof. Dr. Mau Informationen, die dem Deutschen Ethikrat und somit der Bundesregierung nicht zur Verfügung stehen.

    Den Ethikrat bitte ich mir die Stellungnahme von Herrn Prof. Dr. Mau persönich zukommen zu lassen.

    Frances Kreuzer

    • claudia sagt:

      Grundsätzliche Anmerkung zu Zahlen:

      In den vergangenen Jahren kursierten Schätzzahlen über die in der BRD lebenden intersexuellen Menschen von „maximal 10 000“ bis „ca. 1, 7 Millionen“.
      “Intersexualität“ (=“Zwischengeschlechtlichkeit“) ist ein Oberbegriff für unterschiedliche körperliche Abweichungen von der Norm „männlich/weiblich“.
      Es wurde in den vergangenen Jahren öffentlich gedimpfelt über „Klassifizierungsmodi“.
      Manche meinten, „Intersexualität“ sei dann gegeben, wenn ein genetischer Befund als Ursache der körperlichen Abweichung dokumentiert ist.
      Andere sagten, nicht eine DNS-Sequenz, sondern das Chromosomenbild („Karyotyp“) sei entscheidend. Von der „Chromosomen sunt Omen“-Auffassung abgespalten wurde wiederum die Auffassung, beim Karyotyp 46,XXY läge eine Chromosomenstörung bei eindeutig männlichen, also nicht intersexuellen Menschen vor. (Klinefelter/Reifenstein/Albright hatten das noch anders gesehen)
      Oder man meinte, immer wenn eine medizinische Behandlung des Geschlechts dokumentiert ist, läge Intersexualität vor.
      Bei den jeweils nicht in der vorgeschlagenen Klassifizierungsnorm Liegenden handle es um eindeutig männliche oder weibliche Menschen mit „Störungen der Geschlechtsentwicklung“.
      Wieder andere sagten, jede Abweichung von der dichotomen „Mann/Frau“-Körpernorm sei unabhängig von verfügbaren Laborbefunden zwischengeschlechtlich. Das ergibt natürlich die grösste Zahl.

      Ich denke, der Klassifizierungshype wurde angeheizt durch das Bedürfnis von Interessengruppen, möglichst viel als „behandlungsbedürftig“ definieren zu können: Wenn manche sagen, „Intersexualität an sich ist keine körperliche Störung“, dann wird versucht, den Anteil an „gestörten männlichen und weiblichen Individuen“ möglichst hoch und den Anteil an „ungestörten Intersexen“ möglichst niedrig zu halten.

      Die Verwirrung ist auch deswegen so gross, weil niemand früher aufgestellte Behauptungen berichtigt, auch wenn er/sie sie selber längst modifiziert hat. So kursiert jeder Mumpitz autonom weiter.

      Es gab mal in einem Forum eine kleine Diskussion darüber, wie Zahlen zustande kommen könnten:
      http://zwitterforum.ath.cx/index.php/topic,1505.0.html

      • claudia sagt:

        Ergänzende Anmerkung:

        Diskussionen über Zahlen gleiten leicht in unproduktive, lebensfremde Rechthabereien über Kategorisierungskriterein ab.
        Die Frage, wie man am effizient und umfassend ohne Ausgrenzungen Kinder vor autoritären geschlechtskosmetischen nicht medizinisch indizierten Eingriffen schützen kann, gerät dann in den Hintergrund. Vielleicht sind es nur 0,5 % Prozent, vielleicht 1 %. Das Leiden daran lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken, selbst wenn sie verifizierbar wären.
        Das wollte ich eigentlich mit meiner obigen Infragestellung der Zahlenakrobatik ausdrücken.

  6. esjot sagt:

    Da es auf jeden Fall hilfreich wäre, wenn für ein neugeborenes Kind nicht gleich zwingend das Geschlecht angegeben (und also auch eine entsprechende Entscheidung getroffen) werden muss, sollte einmal das geltende Recht darauf durchgeprüft werden, nach welchen Vorschriften eigentlich heute noch an das Geschlecht wirkliche Rechtsfolgen geknüft sind. Mir fallen ad hoc nur etwa §§ 8.1, 16 I 1 Bundesgleichstellungsgesetz oder § 237 a I SGB IV ein. Die entsprechenden Rechtsfolgen greifen aber immer erst im Erwachsenenalter ein (Gleiches gilt übrigens auch für das Merkmal “Mutter” im Familienrecht). Deshalb dürfte es eigentlich für das Personenstandsrecht kein zwingendes Hindernis geben, bei der Anmeldung des Neugeborenen auf jede Geschlechtseintragung zu verzichten. Wie dann bei Volljährigkeit zu verfahren wäre, ist eine andere, hier noch nicht interessierende Frage. Für das Kind bzw. seine Eltern würde jedenfalls das wichtige Moratorium gewonnen, in welchem sich das eigene Identitätsgefühl des heranwachsenden Kindes ungezwungen einwickeln könnte.

  7. folke sagt:

    Es wäre schön gewesen, wenn sich an dem Diskurs viele Fachleute zu Wort gemeldet hätten. Leider war dem nicht so.
    Daher einen doppelten Dank von mir an diejenigen, die sich die Zeit genommen haben.

    Meine Mutter sagte früher zu uns Kindern:
    “Keine Antwort ist auch eine Antwort!”

  8. Markus Bauer sagt:

    Sehr geehrter Deutscher Ethikrat

    Als Partner einer Betroffenen von Genitalverstümmelungen in Kinderkliniken und solidarischer Nicht-Zwitter bin ich bestürzt und zutiefst besorgt über die faktischen Ausschlüsse von ETEKAR und Daniela Truffer aus diesem Diskurs.

    Beide gehören seit Jahren zu den profiliertesten Betroffenen und Kritiker_innen von „kosmetischen Genitaloperationen“ im Kleinkindesalter, und ein Diskurs, in dem ihre Stimmen keinen Platz haben, setzt ein fatales Signal, indem er genau diejenigen ausschließt, um die es hier eigentlich in erster Linie gehen sollte, nämlich um die laut den Netzwerkstudien mit 90% große Mehrzahl der bereits als Kinder (mehrfach) Verstümmelten. Dies wirkt retraumatisierend auf alle diese Betroffenen und wiederholt und perpetuiert das ihnen angetane Unrecht.

    Ich habe mir deshalb lange überlegt, ob es überhaupt Sinn machen kann, an einem solchen Diskurs noch teilzunehmen.

    Jedoch kam ich zum letztlich Schluss, es könnte hoffentlich nicht schaden, unter obigem Vorbehalt auf einige offene Fragen hinzuweisen sowie auf verschiedene bisher offensichtlich unberücksichtigt gebliebene Quellen zum Thema, was ich in Folge versuchen werde. Damit es nachher nicht heißt: „Davon haben wir nichts wissen können!“

    • Redaktion sagt:

      Sowohl ETEKAR als auch Daniela Truffer sind nach wie vor eingeladen, sich weiterhin am Diskurs zu beteiligen. Von Seiten des Ethikrates sind beide zu keinem Zeitpunkt vom Diskurs ausgeschlossen worden.

  9. Frances Kreuzer sagt:

    MIr wird wegen der Kopplung von Krankenkassenkarte an das Personenstandsgesetz eine problemlose Ausstellung einer Krankenkassenkarte an mein chromosomales Geschlecht verhindert. Ich soll erst meinen Personenstand ändern, damit man mir eine für meine Referenzwerte entsprechende Krankenkassenkarte ausstellt auch wenn ein medizinischer Nachweis aus einer vorliegt Technisch wäre es ohne weiteres möglich!

    Ich werde wegen dieser Kopplung von Krankenkassenkarte an den Personenstand massiv Mehrfachdiskriminiert:

    Benachteiligungen aus Gründen des Geschlechts (intersexuell Genital weiblich aussehend, Chromosomensatz eindeutig xy), einer Behinderung (angeborene Genitalfehlbildung / Kastration vor Abschlusss der körperlichen Entwicklung etc), sexuellen Identität (ich habe meine ureigenste sexuelle Identität) zu verhindern oder zu beseitigen.

    Es wird gegen folgende Gesetze verstossen:

    Grundgesetz: (aus http://bundesrecht.juris.de/gg/)

    Art 1
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    MEINE WÜRDE

    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    ALLE MENSCHEN SIND VOR DEM GESETZ GLEICH – Zwitter nicht?

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    ICH HABE MEIN GESCHLECHT, MEINE ANSCHAUUNG, MEINE medizisch verschärfte BEHINDERUNG

    Allgemeines Gleistellungsgesetz AGG
    (aus: http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__1.html)

    § 1 Ziel des Gesetzes
    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen
    Sozialgesetzbuch IX: (aus: http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/1.html)

    SIEHE OBEN

    Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen Stand: Zuletzt geändert durch Art. 12 Abs. 6 G v. 24.3.2011 I 453
    § 1 SGB IX Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
    Behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten Leistungen nach diesem Buch und den für die Rehabilitationsträger geltenden Leistungsgesetzen, um ihre Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern, Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken. Dabei wird den besonderen Bedürfnissen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen und Kinder Rechnung getragen.

    ICH HABE EIN BESONDERES BEDÜRFNIS – NÄMLICH EINE MEINEM CHROMOSOMENSATZ ENTSPRECHENDE KRANKENKASSENKARTE wegen VORRANG DER PRÄVENTION:

    § 3 SGB IX Vorrang von Prävention
    Die Rehabilitationsträger wirken darauf hin, dass der Eintritt einer Behinderung einschließlich einer chronischen Krankheit vermieden wird.
    § 4 SGB IX Leistungen zur Teilhabe
    (1) Die Leistungen zur Teilhabe umfassen die notwendigen Sozialleistungen, um unabhängig von der Ursache der Behinderung
    1. die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern,

    DIE BEHINDERUNG ABZUWENDEN, ZU BESEITIGEN, ZU MINDERN, IHRE VERSCHLIMMERUNG ZU VERHÜTEN ODER IHRE FOLGEN ZU MINDERN

    4. die persönliche Entwicklung ganzheitlich zu fördern und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sowie eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen oder zu erleichtern.

    (2) Die Leistungen zur Teilhabe werden zur Erreichung der in Absatz 1 genannten Ziele nach Maßgabe dieses Buches und der für die zuständigen Leistungsträger geltenden besonderen Vorschriften neben anderen Sozialleistungen erbracht. Die Leistungsträger erbringen die Leistungen im Rahmen der für sie geltenden Rechtsvorschriften nach Lage des Einzelfalls so vollständig, umfassend und in gleicher Qualität, dass Leistungen eines anderen Trägers möglichst nicht erforderlich werden.

    DIE KRANKENKASSE KÖNNTE MIR EINE KRANKENKASSENKARTE AUSSTELLEN OHNE DAS Z.B. DAS SOZIALGERICHT ZWECKS PERSONENSTANDSÄDERUNG EINGESCHALTET WERDEN MÜSSTE – EIN NACHWEIS MEINES CHROMOSONENSATZES LIEGT JA VOR

    BGG: (aus: http://www.gesetze-im-internet.de/bgg/BJNR146800002.html#BJNR146800002BJNG000100000)
    Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG)
    § 4 Barrierefreiheit
    Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.

    MIT DER “MÄNNLICHEN KRANKENKASSENKARTE” WÄRE FÜR MICH DER BARRIEREFREIE ZUGANG ZU DEN MÄNNLICHEN REFERENZWERTEN GEGEBEN!

    § 7 Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt
    (1) Die Dienststellen und sonstigen Einrichtungen der Bundesverwaltung, einschließlich der bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sollen im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabenbereichs die in § 1 genannten Ziele aktiv fördern und bei der Planung von Maßnahmen beachten. Das Gleiche gilt für Landesverwaltungen, einschließlich der landesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, soweit sie Bundesrecht ausführen. In Bereichen bestehender Benachteiligungen behinderter Menschen gegenüber nicht behinderten Menschen sind besondere Maßnahmen zum Abbau und zur Beseitigung dieser Benachteiligung zulässig. Bei der Anwendung von Gesetzen zur tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist den besonderen Belangen behinderter Frauen Rechnung zu tragen.
    (2) Ein Träger öffentlicher Gewalt im Sinne des Absatzes 1 darf behinderte Menschen nicht benachteiligen. Eine Benachteiligung liegt vor, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen ohne zwingenden Grund unterschiedlich behandelt werden und dadurch behinderte Menschen in der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beeinträchtigt werden.

    DAS GESCHIEHT DURCH DIE KRANKENKASSENVERORDNUNG AN DAS PERSONENENSTANDSGESETZ

    (3) Besondere Benachteiligungsverbote zu Gunsten von behinderten Menschen in anderen Rechtsvorschriften, insbesondere im Neunten Buch Sozialgesetzbuch, bleiben unberührt.

    AGG:(Aus: http://bundesrecht.juris.de/agg/__4.html)

    § 1 Ziel des Gesetzes
    Ziel des Gesetzes ist,
    Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

    § 2 Anwendungsbereich
    (1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
    5. den Sozialschutz, einschließlich der sozialen Sicherheit und der Gesundheitsdienste,

    DIE GESUNDHEITSDIENSTE MÜSSEN MICH BENACHTEILIGEN WEGEN DES PERSONENSTANDSGESETZES

    8. den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum.

    § 4 Unterschiedliche Behandlung wegen mehrerer Gründe
    Erfolgt eine unterschiedliche Behandlung wegen mehrerer der in § 1 genannten Gründe, so kann diese unterschiedliche Behandlung nach den §§ 8 bis 10 und 20 nur gerechtfertigt werden, wenn sich die Rechtfertigung auf alle diese Gründe erstreckt, derentwegen die unterschiedliche Behandlung erfolgt.

    WEGEN MEHRERER GRÜNDE – HABE ICH ÜBERHAUPT EINE CHANCE OHNE GERICHTSVERFAHREN IRGENDETWAS ZU ERREICHEN?

    Meine Geschichte findet sich im zweiten Schattenbericht unter http://www.intersexuelle-menschen.net