Die Befreiung aus den medizinischen Mahlsteinen

Diana Hartmann, selbst intersexuell, spricht im Interview über das Verständnis von Intersexualität, die eigenen persönlichen Erfahrungen und Forderungen, die zu einem offeneren Umgang mit intersexuellen Menschen in der Gesellschaft führen können.

Themenschwerpunkt: Allgemein, Integration & Diskriminierung, Medizinische Eingriffe

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Weitere Artikel: Jenseits von Mann und Frau – Anhörung des Deutschen Ethikrates zum Thema Intersexualität, Gegensätzlichkeit und Vielfältigkeit, Lebensqualität, gesellschaftliche Situation und Perspektiven,

2 Kommentare zu Die Befreiung aus den medizinischen Mahlsteinen

  1. Reno sagt:

    Auch AGS`ler sind Hermaphroditen, ich habe auch “nur” late onset und weiß, was ich bin. Jede Zelle meines Körpers weiß, dass ich keine Frau und auch kein Mann bin. Danke, dass Du Diana vor Ort warst, sonst wären wir schon draußen aus der Diskussion. Schade, dass die Mutter zweier Hermaphroditen mit AGS ihre Kinder nur als “kranke” Mädchen sieht. Ich hoffe, dass das nach Deinen Worten bei manchen Eltern Zweifel hervorbringt. Vielleicht können die Kinder dann in Zukunft ohne krank machende Medikamente leben. Is schon sch…, die Situation. Ich will nicht mehr gezwungen sein, in einer falschen Existenz zu leben, so lange bereits, das ist doch unfassbar, dass die heutigen Kinder das auch nicht dürfen. Wie kann man ihnen das nur antun, das ist doch Wahnsinn.

  2. kwhal sagt:

    Ganz lieben Dank an Diana, großes Lob für dein Interview, deine Wortbeiträge auf der Anhörung des Ethikrates und all deine weiteren Aktivitäten!